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HONEYWELL STELLT DIE BRANCHENWEIT ERSTEN ANISOTROPEN MAGNETORESISTIVEN NANOPOWER-SENSOREN ALS INTEGRIERTEN SCHALTKREIS VOR


  • Hohe Empfindlichkeit senkt die Systemkosten für Designer
  • Nanopower eignet sich für batteriebetriebene Geräte mit extrem niedrigem Stromverbrauch
  • Berührungsloses Halbleiter-Design bietet eine zuverlässige, langlebige Alternative zu Reed-Schaltern

Honeywell hat mit der Nanopower-Serie die branchenweit ersten anisotropen magnetoresistiven Sensor-ICs vorgestellt, die höchste magnetische Empfindlichkeit (nur 7Gauss typisch) und eine Stromaufnahme im Nanobereich (360nA) bieten. Gegenüber anderen weit verbreiteten Magnettechnologien bieten diese Sensoren eine Reihe von Vorteilen.


Die magnetoresistiven Sensor-ICs der Nanopower-Serie sind kleiner, langlebiger und zuverlässiger als Reed-Schalter, haben dieselbe Empfindlichkeit und sind im Wesentlichen auf dem gleichen Kostenniveau. Sie sind ideal für batteriebetriebene Anwendungen, die mit sehr niedriger Leistungsaufnahme und großem Luftspalt operieren und für die bislang nur Reed-Schalter eingesetzt werden konnten.


Im Vergleich zu Hall-Sensoren ermöglicht die hohe Empfindlichkeit der neuen Nanopower-Sensor-ICs den Einsatz bei einem doppelt so großen Luftspalt. Die höhere Empfindlichkeit verbessert die Design-Flexibilität und kann zu erheblichen Kosteneinsparungen beitragen, da kleinere oder weniger starke Magneten verwendet werden können.


Die magnetoresistiven Sensor-ICs der Nanopower-Serie sind für eine Vielzahl von batteriebetriebenen Anwendungen geeignet: Wasser- und Gaszähler, Stromzähler, Industrie-Rauchmelder, Sportgeräte, Sicherheitssysteme, Handheld-Computer, Scanner, weiße Ware wie Spülmaschinen, Mikrowellen, Waschmaschinen, Kühlschränke und Kaffeemaschinen, medizinische Ausrüstung wie Krankenhausbetten, Medikamentenausgabeschränke, Infusionspumpen sowie Unterhaltungselektronik, wie Notebooks, Tablets und schnurlose Lautsprecher.


„Wegen der deutlichen Preissteigerungen bei Seltenerdmagneten suchen Ingenieure, die bislang mit Hallsensoren gearbeitet haben, nach Einsparpotenzial. Um die Gesamtdesignkosten zu senken, können kleinere oder kostengünstigere Magneten in die Anwendungen integriert werden," meint Josh Edberg, Senior Product Marketing Manager bei Honeywell Sensing and Control. „Die Konstrukteure sind auch auf der Suche nach einer Alternative zu Reed-Schaltern, um kleinere Bauteile mit höherer Qualität und Haltbarkeit einzusetzen und gleichzeitig die Batterielaufzeiten zu erhöhen. Die neuen magnetoresistiven Sensor-ICs der Nanopower-Serie von Honeywell sind wegen ihrer hohen Empfindlichkeit und geringen Leistungsaufnahme ideal für diese batteriebetriebenen Anwendungen."


Die Nanopower-Serie ist in zwei magnetischen Empfindlichkeiten erhältlich:

  • Extrem hohe Empfindlichkeit (SM351LT): 7 Gauss typ. und 11 Gauss max. (Betrieb), sehr niedriger Stromverbrauch (360 nA typ.)
  • Sehr hohe Empfindlichkeit (SM353LT): 14 Gauss typ. und 20 Gauss max. (Betrieb), sehr niedriger Stromverbrauch (310 nA typ.)


Wegen der Omnipolarität kann der Sensor entweder mit einem Nord- oder Südpol aktiviert werden. Daher muss die Polarität des Magneten nicht spezifiziert werden. Dies führt zu vereinfachter Weiterverarbeitung und geringeren Systemkosten. Der Push-Pull-(CMOS-) Ausgang benötigt keinen externen Widerstand, dadurch ist der Betrieb einfacher und kostengünstiger. Das Design ohne Chopper-Stabilisierung eliminiert vom Sensor ausgehende Störungen. Das SOT-23-Subminiaturgehäuse zur SMD-Montage ist kleiner als die meisten Reed-Schalter. Die Bauteile werden gegurtet auf Rolle geliefert (3000 Stück pro Rolle) und eignen sich daher für den kosteneffizienten Einsatz in Bestückungsautomaten.


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